Manchmal zeigt sich erst beim Zurückblicken, wie viel ein Jahr eigentlich mit sich gebracht hat. 2025 war für mich ein Jahr, in dem vieles parallel lief: der Feinschliff an meinem Onlinekurs, die Suche nach der passenden Plattform, neue Vorgaben rund um die ZFU. Immer wieder tauchte die Frage auf: Wie wird das am Ende ein stimmiges Ganzes?
Gleichzeitig habe ich mich kreativ weiterentwickelt. Durch Kunst:Offen sind neue Ideen entstanden und ich wollte Buchbinden ausprobieren. Auch die Malerei hat mich überrascht. Bisher war das etwas, von dem ich lange dachte, es sei „nicht meins“. Außerdem hat mich das Papierschöpfen dieses Jahr so richtig gepackt. Es war spannend zu entdecken, wie viele Varianten möglich sind, wenn man Pflanzen, Fundstücke oder Altpapier verarbeitet.
Dazu kamen inspirierende Ausflüge – von Ateliers in Vorpommern bis hin zur Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate. Jede Station hat ihre eigenen Impulse hinterlassen.
So war 2025 ein Jahr voller Entwicklung, Entscheidungen und neuer Ideen. Und genau darauf möchte ich mit dir zurückblicken.
Die Inhalte dieses Blogartikels
Das waren meine Ziele für 2025 – und was daraus geworden ist
- Den Onlinekurs „Kreatives Arbeiten mit Papier“ fertig machen. Das hat gerade so geklappt. Mitte Dezember war es soweit. Ich habe zwar noch die ein oder andere Idee für den Kurs, aber das darf nach und nach hinzukommen.
- + passendes Freebie und Minikurs. Beides ist fast fertig. Da heißt es für mich also Gas geben. Außerdem warten noch zwei weitere Ideen für Freebies und auch noch zwei für Minikurse auf die Umsetzung
- Das e-Book Papiercollagen in einen Onlinekurs wandeln. Dieses Vorhaben nehme ich mit ins neue Jahr.
- Bastelkurse zu den Themen Kaschieren, Pappmaché und Papier schöpfen. Es gibt erste Videos, mehr jedoch leider noch nicht.
- Wieder mit Instagram-Postings starten und Pinterest dazu nehmen. Das habe ich leider nicht umgesetzt.
- Mehr Blogartikel schreiben als 2024. Dieses Ziel habe ich erreicht, aber es gibt noch deutlich Luft nach oben.
- Mein Motto für 2025 lautete: Ideen umsetzen. Ja, ich habe einiges umgesetzt und es darf gerner weiter gehen
Mein Jahresrückblick 2025
Gönn dir Auszeit statt Grübelzeit
Im vergangenen Jahr hatte ich meinen ersten Onlinekurs „Kreatives Arbeiten mit Papier“ auf den Weg gebracht. Im Frühjahr 2025 endete die zweite Testrunde. Erste Anpassungen hatte ich vorgenommen und eine Plattform gefunden. Nun wollte ich natürlich wissen, ob das alles so passt und mich auch selbst mit der Technik vertraut machen. Nach dieser zweiten Testrunde, hatte ich eine lange Liste mit Anregungen und Ideen, was ich gerne wie anpassen möchte.
Also habe ich fleißig die Liste abgearbeitet. Es gab allerdings den ein oder anderen Punkt, den ich selbst nicht ändern konnte, da es die Plattform nicht hergab. Ich wollte mich schon fast damit abfinden, aber dann gab es eine Weiterentwicklung in der Betaversion zum Testen. Leider fiel dieser erste Test so gar nicht gut aus und dabei waren da so schöne Anpassungen enthalten, die gut zu meiner Liste passten.
Außerdem ploppte dieses Jahr immer wieder das Thema ZFU-Zulassung auf, was dazu führte, dass ich die Fertigstellung des Kurses immer weiter hinausschob. Im 4. Quartal stellte sich bei dem Thema etwas Klarheit bei mir ein und ich beschloss, es endlich anzugehen.
In der Zwischenzeit hatte auch der Plattformbetreiber nachgebessert, und so passte ich den Kurs an die neue Version an. Doch dann war es endlich so weit und der Onlinekurs „Kreatives Arbeiten mit Papier – gönn dir Auszeit statt Grübelzeit“ war fertig!
Die ein oder andere Idee schlummert zwar noch in mir, aber der Kurs darf mit der Zeit wachsen.

Künstliche Intelligenz
Spätestens in diesem Jahr kam nun keiner mehr an der KI vorbei. So habe auch ich geschaut, wie ich mir von der KI helfen lassen kann. Erst war ich total gehypt und wollte alles mit KI machen, doch irgendwie gelang es mir nicht. Mit etwas Übung wurden die Ergebnisse dann besser, aber so 100%ig zufrieden war ich immer noch nicht.
Also habe ich weiter getestet und bin dabei immer wieder an die Grenzen gestoßen, bis die Einsicht kam, dass es doch auch gar nicht notwendig ist, dass KI alles für mich übernimmt. Wo bleibt dann da für mich der Spaß? Nun versuche ich also herauszufinden, wo KI-Unterstützung für mich sinnvoll ist und was ich besser alleine mache. Expertise hole ich mir in der Membership Mission-KI.
Der kreative Funke
Da ich ja nun die KI an meiner Seite habe, dachte ich mir, dass ich es wagen kann, einen Newsletter zu starten. Dazu holte ich mir Sabine Satzmache und ihr Storytelling Secrets Live-Programm an meine Seite.
Dieses Projekt stand schon so lange auf meiner To-do-Liste, aber es erschien mir immer viel zu groß. Nun entwickelte ich ein Konzept, das sich machbar anfühlt. Seit Anfang Juli verschicke ich jetzt monatlich 4 Newsletter.
Zum Monatsstart gibt es die Ideeninfusion für Anregungen, was im Monat gebastelt werden könnte. Die zweite Mail ist ein liebevoller Reminder, der einlädt, sich um sich selbst zu kümmern. Ein kleiner Bastelimpuls folgt dann in der dritten Mail und in der letzten Mail des Monats gibt es einen Blick hinter die Kulissen.
Den kreativen Funken gibt es inzwischen schon seit 6 Monaten und es macht mir richtig viel Spaß. Hätte mir das am Anfang des Jahres jemand gesagt, hätte ich es nicht für möglich gehalten.
Kunst:Offen in Vorpommern
Neben vielen Neuerungen gab es auch Altbekanntes. Pfingstn war ich wieder in der Heimat und habe verschiedene Ateliers im Rahmen von Kunst:Offen besucht. In diesem Jahr haben wir die Ateliers im Lassaner Winkel und entlang des Greifswalder Bodden erkundet.
Wir ließen uns erklären, wie Raku-Keramik entsteht. Bestaunten kunsthandwerkliche Buchbindetechniken in der Papierwerkstatt. Trafen einen Maler, der mit dem Fahrrad zu seinen Motiven fährt – das Papier auf dem Gepäckträger, Pinsel und Farben im Korb. Sprachen mit einer Künstlerin, die aus Müll Bilder erschafft. Und plauderten mit einem Fotografen, der nun Frottagen von alten Baumscheiben macht.
Wir sahen Lithografien, Holzstiche, Flechtarbeiten mit Fundstücken, meisterhafte Naturfotografien, alte Fischerteppiche und Malereien zwischen Holzbooten in einer Werft.
Das klingt nach vielen Möglichkeiten für Fotos. Doch es ist wie jedes Jahr: Ich bin vor Ort so vertieft in das, was ich da sehe und erlebe – da fällt das Fotografieren meist hinten runter. Wieder zu Hause habe ich zwar nur ein paar Schnappschüsse und jede Menge tolle Erinnerungen.

Buchbinden
Ein Wunsch, der durch Kunst:Offen entstanden ist, ist, das Buchbinden zu entdecken. Dies machten wir einmal in der Papiermanufaktur in Wrangelsburg. Dort lernten wir eine Bindeart kennen, bei der keine Nadel und kein Faden benötigt werden. Es wird alles aus Papier gemacht und dann ineinandergesteckt. Als zweite Technik ließen wir uns in der Lassaner Papierwerkstatt die französisiche Kreuzstichbindung zeigen.
Beides hat uns so gut gefallen, dass wir Lust auf mehr haben. Mir macht ja die Buchbindearbeit an sich Spaß, aber was mindestens genauso toll ist, sind die Papiere. Der Vorteil in der Manufaktur oder der Werkstatt ist, dass man tolle Papiere zur Auswahl hat. Das Toll bezieht sich dabei nicht nur auf das Aussehen, sondern besonders auf die Haptik des Papiers. Es ist so wunderbar, wie unterschiedlich sie Papier anfühlen kann.

Malerei
Bis vor kurzem hätte ich gesagt: Malerei ist nicht meins. Nun gut, das bedeutet ja nicht, dass ich es nicht einmal ausprobieren kann. Sabine vom Atelier Echardt in Wusterhusen, bei der wir immer wieder zum Glasmalen waren, hat uns angeboten, auch Malerei auf Papier bei ihr zu machen. So figürliches Malen ist nichts, was wir wollen, aber abstrakt, warum nicht. Also haben wir uns wieder zu ihr auf den Weg gemacht.
Beim ersten Mal drückte sie uns Pinsel und Acrylfarben in die Hand, gab uns ein A2-Blatt und wir sollten mit trockenem Pinsel die Farbe auftragen und dabei beobachten, wie sich die Farbe verhält und was passiert, wenn wir in dünnen Schichten übereinander arbeiten. Wie unterschiedlich die Striche bei unterschiedlichen Pinseln werden und einfach mal drauflosmalen. Beim zweiten Mal haben wir im Grunde das Gleiche, nur eben mit einem Malmesser, gemacht.
Okay ja, es sind jetzt keine Kunstwerke entstanden, aber das war ja auch gar nicht unser Ziel. Es hat beide Male sehr viel Spaß gemacht und wenn man sich die Bilder genauer anschaut, entdeckt man ganz viele spannende Details und genau darin liegt der Zauber.

Papierschöpfen
Ein Thema, mit dem ich mich seit meinem Sommerurlaub in diesem Jahr immer wieder beschäftigt habe, ist das Papierschöpfen. Ich verstehe gar nicht, wie ich so lange kein Papier schöpfen konnte. Es gibt so viel auszuprobieren.
Erst habe ich etwas mit verschiedenen Altpapieren gearbeitet. Als ich dann anfing, mit Pflanzen zu experimentieren, konnte ich gar nicht mehr aufhören. Alles fing mit einem verblühten Blumenstrauß an. Danach habe ich die verschiedensten pflanzlichen Materialien ausprobiert: Brennnesseln, Rasenschnitt, Petersilienstengel, Gladiolenblätter, Rosenkohl, Waldpilze und Buchen-Porlinge, Aloe-Vera, Zwiebelschalen, Möhrengrün sowie Herbstlaub. Damit sind meine Ideen jedoch lange noch nicht erschöpft.

Caspar David Friedrich
Letztes Jahr war ja das Caspar-David-Friedrich-Jahr, aber auch in diesem Jahr durfte er nicht fehlen, und so waren wir am 2. Weihnachtsfeiertag im Pommerschen Landesmuseum in Greifswald. Dort wurde Mitte Dezember die Galerie der Romantik eröffnet. Natürlich steht in Greifswald Caspar David Friedrich im Mittelpunkt, aber es werden auch Werke seiner Zeitgenossen gezeigt.
Wie auch schon bei den drei Sonderausstellungen im vergangenen Jahr, wurde sich intensiv mit dem Künstler beschäftigt. In einem Graphen, welcher eine komplette Wand einnimmt, wird sein gesamtes Schaffen dargestellt. Außerdem wurde sich wieder mit seinen Arbeiten auseinandergesetzt und so wurde herausgearbeitet, aus welchen Komponenten Friedrich sein Werk „Ruine Eldena im Riesengebirge“ gemalt hat.
So stammt der Himmel aus einer Beobachtung westlich von Dresden von 1824, ebenso wie der Mann mit Hund. Die Gebirgszüge sind aus einer Skizze vom 14. Juli 1810. Er montierte die Gipfel seitenverkehrt und gedehnt in das Bild. Die Klosterruine zeichnete er 1815. Noch vor 1008 entstand die Studie eines Weges, welche er für noch zwei weitere Bilder verwendete. Das Astwerk entstand in der Gegend um Dresden zwischen 1807 und 1812. Zudem verwendete es Friedrich in vier weiteren Bildern.
Das Gemälde „Ruine Eldena im Riesengebirge“ komponierte Caspar David Friedrich hingegen erst mit 60 Jahren in seinem Atelier in Dresden. Er nahm dafür seine Skizzenbücher und durchforstete diese. So formte er ein neues, einzigartiges Kunstwerk einer Abendlandschaft aus naturgetreuen Einzelstudien.

Impressionen meiner Reise zu den Superlativen
Im November ging es für ein paar Tage in die Vereinigten Arabischen Emirate nach Dubai, Abu Dhabi und al-Ain.












Was war 2025 sonst noch los?







Was wartet 2026 auf mich?
- Freebies und Minikurse passend zu „Kreatives Arbeiten mit Papier“ erstellen
- Das e-Book Papiercollagen in einen Onlinekurs wandeln
- Bastelkurse zu den Themen Kaschieren, Pappmaché und Papier schöpfen
- Wieder mit Instagram-Postings starten und Pinterest dazu nehmen
- Mehr Blogartikel schreiben als 2025
- Mein Motto für 2026 lautet: Umsetzen und dranbleiben

Deine abwechslungsreiche Kreativität in diesem Jahr inspiriert mich sehr! Ich habe mir für nächstes Jahr auch mal wieder das ein oder andere Bastelprojekt vorgenommen, aber vielleicht ist „raus aus der Komfortzone“ und mal eine neue Technik ausprobieren, auch cool. Vielen lieben Dank für diesen Denkanstoß und auf ein erfolgreiches altes und neues Jahr! Liebe Grüße, Christiane
Liebe Dana, danke für deinen inspirierenden Newsletter. Kreativität und Kunst ist eines meiner Lieblingsthemen. Ich finde auch den Namen deines Newsletters so toll, dass ich ihn sofort abonniert habe. Ich bekomme beim Lesen große Lust, mal wieder was Neues auszuprobieren. Würde mich freuen, wenn wir uns vernetzen. Liebe Grüße von jahresrückblog-Mitstreiterin Ramona (funkelflocke.de)
Liebe Ramona,
herzlich Dank und willkommen auf meiner Newsletterliste. Ich freue mich, dass du dabei bist. Lass mich gerne wissen, wir er dir gefällt.
Funkelnde Grüße,
Dana
Liebe Christiane,
ich freue mich sehr, wenn ich dich mit diesem Artikel inspirieren konnte. Genau dafür ist er da. Basteln als Neujahrsvorsatz ist eine feine Idee und ja, mal eine neue Technik auszuprobieren ist am Ende cool. Zugegeben zwischendrin können mal Zweifel auftauchen „Was mach ich hier eigentlich?!?“, aber am Ende besteht die Gefahr, das der Kopf voller neuer Ideen ist. Ich wünsche dir viele kreative Bastelmomente.
Liebe Grüße, Dana